
Kirchliche Trauung
In der Kirche gelten die Regeln der Gemeinde, nicht die des Fotografen. Manche Pastorinnen lassen mich frei laufen, andere weisen mir einen Platz zu und bitten, während der Trauhandlung stehen zu bleiben. Beides ist in Ordnung — aber es muss vorher besprochen sein, nicht in dem Moment, in dem Sie vorn stehen.
Ich frage im Pfarrbüro oder beim Küster nach, sobald ich weiß, in welcher Kirche Sie heiraten. Das kostet mich zehn Minuten und erspart Ihnen die Situation, in der jemand mitten in der Zeremonie den Kopf schüttelt.
Was Sie vorher klären sollten
Die meisten Gemeinden setzen die standesamtliche Trauung voraus, bevor kirchlich getraut wird — fragen Sie im Pfarrbüro nach, wie es bei Ihnen gehandhabt wird, und planen Sie die Termine entsprechend. Wenn beides an einem Tag stattfindet, wird der Zeitplan eng: Rechnen Sie den Weg zwischen Standesamt und Kirche großzügig, gerade in der Innenstadt.
Klären Sie außerdem, ob nach der Trauung vor der Kirche gestreut werden darf. Reis, Blütenblätter und Seifenblasen werden unterschiedlich gehandhabt, und die Regel steht selten schriftlich irgendwo.
Vor dem Portal
Die zwei Minuten nach dem Auszug sind die lautesten und ungeordnetsten des ganzen Tages. Hier hilft nur Vorbereitung: Ich muss wissen, aus welcher Tür Sie kommen, und ich stehe dann bereits gegenüber. Wer diesen Moment verpasst, kann ihn nicht nachstellen — gestreut wird nur einmal.
Danach folgt die Gratulation. Wenn Sie mehr als achtzig Gäste haben, planen Sie dafür eine halbe Stunde ein; sonst schrumpfen die Bilder zu zweit auf den Rest, der übrig bleibt.
Fragen zur kirchlichen Trauung
Fragen Sie selbst in der Gemeinde nach?
Was ist, wenn Fotografieren komplett untersagt ist?
Ist es in der Kirche zu dunkel für gute Bilder?
Wir heiraten nur kirchlich, standesamtlich war schon. Lohnt sich ein ganzer Tag?
Kirchliche Trauung anfragen nennen Sie mir Kirche, Datum und Uhrzeit, ich kläre die Regeln der Gemeinde.
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